Die Kunst der Roséwein-Herstellung

Wie entsteht Roséwein?

Die Herstellung von Roséwein ist eine faszinierende Kombination aus Tradition und Können. Es gibt verschiedene Methoden, die zu unterschiedlichen Stilistiken führen. Die drei wichtigsten Verfahren sind:

1. Die Mazerationsmethode

Bei dieser klassischen Methode werden die roten Trauben nach der Lese zerkleinert und für kurze Zeit (meist 4-24 Stunden) mit den Schalen mazeriert. Während dieser Zeit nehmen die Säfte Farbe und Aromen aus den Beerenhäuten auf. Die Länge der Mazeration bestimmt die spätere Farbintensität deines Weins. Diese Methode ergibt oft vollmundigere Roséweine mit intensiverer Farbe.

2. Die Saignée-Methode

"Saignée" (französisch für "bluten") ist ein traditionelles Verfahren, bei dem nach 12-48 Stunden ein Teil des Saftes (etwa 10-20%) aus dem Gärbehälter für Rotwein "abgeblutet" wird. Dieser Saft wird dann separat wie ein Weißwein vinifiziert. Die Besonderheit: Der Roséwein ist hier ein Nebenprodukt der Rotweinherstellung. Diese Methode ergibt oft strukturierte, komplexe Roséweine.

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3. Die Direktpressung

Bei dieser schonenden Methode werden die Trauben sofort nach der Lese gepresst, ähnlich wie bei der Weißweinherstellung. Der kurze Kontakt während des Pressens gibt dem Most seine charakteristische zartrosa Farbe. Diese Methode erzeugt meist hellere, frischere und elegantere Roséweine.

Besonderheiten der Vinifikation

Nach der jeweiligen Methode wird der Most wie ein Weißwein weiterverarbeitet:

  • Temperaturkontrollierte Gärung bei kühlen Temperaturen
  • Ausbau meist im Edelstahltank
  • Fokus auf Fruchtaromen und Frische

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